Das Unternehmensprofil der Gorenje Gruppe 2008
Gorenje blickt auf eine 59-jährige Geschichte zurück und ist heute die Nummer 7 in Europa bei Haushaltsgroßgeräten.
Gorenje konnte im abgelaufenen Jahr 2008 einen konsolidierten Weltumsatz von 1,330 Milliarden Euro mit 11.323 Mitarbeitern erwirtschaften. Entgegen dem allgemeinen Markttrend bedeutet das gegenüber 2007 eine Steigerung um über 3 Prozent.
Die Aktivitäten des Konzerns lassen sich in drei Bereiche mit folgenden Umsatzanteilen gliedern:
- Hausgeräte, Haustechnik, Maschinen und Werkzeugbau mit 79 Prozent
- Interieur mit Möbeln, Sanitär und Keramik mit 4 Prozent sowie
- Energie, Ökologie und Dienstleistungen mit 17%
85 Unternehmen, davon 61 im Ausland und 24 in Slowenien zählen zum Konzern.
Aufgrund des kleinen Heimatmarktes Slowenien mit 2 Millionen Einwohnern und einer sehr frühen und konsequenten Ausrichtung auf internationale Märkte hatte Gorenje 2008 mit 90 Prozent einen sehr hohen Exportanteil.
Mit den Marken Gorenje, Sidex, Körting, Mora und seit 2008 ATAG, Pelgrim, ETNA steht Gorenje ein überzeugendes Produktportfolio für die optimale Marktbearbeitung von über 80 Ländern in der Welt zur Verfügung.
Die Verkaufsstruktur der Märkte 2008 weist einen EU-Anteil von 60 Prozent aus, Nicht-EU 33 % und der Umsatzanteil in Übersee erreicht 6 Prozent. In Europa liegt der Marktanteil für Hausgeräte bei 4 Prozent. In 2008 wurden insgesamt mehr als 3,5 Millionen Grossgeräte produziert.
Einer der Erfolgsfaktoren von Gorenje ist die hohe Investitionsbereitschaft in modernste Fertigungseinrichtungen und zukunftsweisende Produktentwicklungen. Mit einem Investitionsvolumen von über 347 Millionen Euro innerhalb der letzten 5 Jahre lag Gorenje bei durchschnittlich mehr als 6 % Investitionsquote und damit über dem Branchendurchschnitt. In 2008 wurden für insgesamt 77 Millionen Euro Investitionen getätigt.
Weitere Erfolgsfaktoren von Gorenje sind: Eine lange Tradition im Hausgeräte-Geschäft, gute Geschäftsbeziehungen mit Key Account-Kunden, ein gut etabliertes Verkaufs- und Kundendienstnetz in vielen Ländern, gut etablierte Warenmarken auf den bedeutendsten Märkten, Flexibilität und schnelle Reaktionsfähigkeit, große Loyalität und hoher Ausbildungsstand der Beschäftigten.
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