Als Erweiterung der bisherigen Zertifizierung nach ISO 14001 können sich im Rahmen der Europäischen Union Unternehmen und Organisationen verpflichten, ihre Umweltleistung bewerten zu lassen und sich permanent anhand definierter Prozesse zu verbessern. Das Ziel des neuen Systems für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung (EMAS) ist eine ökologieorientierte Unternehmensführung.
Bereits vor dem Beitritt Sloweniens im Mai 2004 als neues EU-Mitgliedsland war Gorenje nach ISO 14001 zertifiziert. Mit der kontinuierlichen Verbesserung und weiteren Optimierung von Prozessabläufen und einem dazu installierten Umweltmanagement war die Teilnahme an EMAS die logische Konsequenz und Fortführung der bereits durchgeführten Aktivitäten.
Gorenje wurde am 29. September 2004 als erstes slowenisches Unternehmen im Rahmen der neuen EU-Mitgliedschaft nach EMAS zertifiziert.
Besondere Bedeutung findet diese Auszeichnung auch vor dem Hintergrund, dass von den 3000 registrierten Unternehmen in Europa bisher nur fünf Hausgerätehersteller nach EMAS zertifiziert wurden.
Mit der erfolgreichen Teilnahme an dem umfangreichen und im Zeitraum zwischen April und September 2004 bei Gorenje durchgeführten Prüfungen durch einen neutralen Gutachter verbindet sich vielseitiger Nutzen für die Umwelt aber auch für das Unternehmen wie zum Beispiel:
• Implementierung eines noch leistungsfähigeren Umweltmanagements
• höhere Glaubwürdigkeit und mehr Vertrauen der Kunden
• Motivierung und Sensibilisierung der Mitarbeiter und Lieferanten
• besseres Image des Unternehmens
• verbesserte Kostenstrukturen
Anhand des EMAS-Zeichens, das Gorenje aufgrund der erfolgreichen Zertifizierung verwenden darf, gibt es auch für die Öffentlichkeit ein sichtbares Zeichen für praktizierten Umweltschutz des Unternehmens.