Handelspartner-Befragung zum Thema Design - Gorenje
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Mittwoch, 6. Mai 2009

Handelspartner-Befragung zum Thema Design

Design als klarer Wettbewerbsfaktor: Die Kaufentscheidung des Verbrauchers wird neben den als mittlerweile selbstverständlich vorausgesetzten Produktanforderungen  wie hohe Funktionalität  und technische Perfektion in zunehmendem Maße durch den Designfaktor beeinflusst.  Was der Kunde sieht, zählt für seine Kaufentscheidung.

Der Trend geht zum Design – Dieser Strömung kann sich auch die Hausgerätebranche nicht mehr entziehen. Bereits im Jahr 2000 stellte sich Gorenje erfolgreich dieser Marktentwicklung, erweiterte anlässlich des fünfzigjährigen Firmenjubiläums der Gruppe sein Sortiment um die edle Designlinie Pininfarina und war damit der erste Hausgerätehersteller, der in Kooperation mit der italienischen Designschmiede Pininfarina Design-Akzente in der Hausgerätebranche setzte. Seither manifestiert sich die Vision des Konzerns, bis 2010 das Unternehmen mit der höchsten Design-Orientierung auf dem Markt zu werden und innovative Trends zu setzen.

Die Gründung des Gorenje Design Studios in Ljubljana sowie die Etablierung weiterer Designlinien wie Gorenje BlackUp, Gorenje Gorenje Ora-Ïto Black und White, die Gorenje Kühl-Gefrierkombinationen „Made for iPod“, oder CRYSTALLIZED™ - Swarovski Elements sind logische Konsequenz dieser strategischen Ausrichtung.
Gorenje Hausgeräte werden mittlerweile mit renommierten Designpreisen wie „reddot Design Award“ oder auch „Plus X Award“ ausgezeichnet, die den Erfolg des eingeschlagenen Kurses bestätigen. Der Umsatz von Designmodellen verzeichnet bis dato eine Steigerung weit in den Millionenbereich.

Um weitere Erkenntnisse zu gewinnen, wie der Handel das Thema Design bei Hausgeräten bewertet, hat Gorenje -wie bereits erstmalig 2007- im April 2009 erneut ausgewählte Handelspartner aus den Bereichen Buying Groups, Elektrohandel, Küchenspezialisten und Möbelhandel mit einem exakt definierten Fragenkatalog zum Thema Design befragt. Nachfolgend die wichtigsten Ergebnisse der von der renommierten Münchener Agentur Götz&Partners durchgeführten Umfrage: 

Trend zum Wohnraum Küche

Wie bereits während der ersten Befragung in 2007 kristallisiert sich nun noch verstärkt der Trend zum  „Wohnraum Küche“ heraus: Die Küche ist bereits und wird künftig immer mehr zum zentralen Treffpunkt im Haus. Küche und Wohnbereich sind nicht mehr räumlich getrennt: der Küchenbereich integriert sich vielmehr in den Wohnbereich. Kochen ist "in", gepusht durch TV-Köche und zahlreiche Kochsendungen. Die Küche soll sich deshalb auch optisch harmonisch in die individuelle Wohnwelt einfügen. Auch Männer kochen gerne und vor allem sie entscheiden sich für Designmodelle mit klarer Linienführung in der Küche.

Harmonische Optik, Funktionalität und technische Perfektion

Ein Höchstmaß an Funktionalität und technischer Perfektion sowie eine möglichst hohe Energieeffizienz werden als wichtige Verbraucher-anforderungen definiert. Pflegeleichte Oberflächen und klare Formen sind gefragt. Was die Präferenz bei den Materialien betrifft, ist nach wie vor Edelstahl die erste Wahl. Bei der Bedienung verlieren Knebel an Bedeutung, Touch Control Bedienung erfreut sich reger Nachfrage. Mehr Komfort versprechen Schräghauben und zeichnet sich der Trend  "Mut zur Farbe und zu Lichteffekten" ab.

Signifikante Bedeutung von Design

Vor allem Händler aus den Bereichen Buying Groups und Küchenspezialisten bestätigen: Für die Kaufentscheidung spielt das Thema Design heute bereits eine wichtige Rolle und wird künftig noch an Bedeutung gewinnen.

Dunstabzugshauben auf der Design-Skala ganz oben

Die generelle Bedeutung von Design im Gesamt-Hausgerätebereich  wird unterschiedlich bewertet und variiert je nach Geräteart sehr stark. Einen extrem hohen Wert auf Design legt man bei vor allem bei Dunstabzugshauben, gefolgt von Herden, Mikrowellen und Kochfeldern. Auf der Skala folgend dann Kühlgeräte und Geschirrspüler sowie Waschmaschinen, Gefriergeräte und Wäschetrockner.

Produkte und Designpreise

Verliehene Designpreise haben wie bereits 2007 auch laut aktueller Umfrage auf die Kaufentscheidung des Verbrauchers nur geringen Einfluss.

Preisakzeptanz von Designgeräten

Die Bereitschaft, höhere Preise für attraktives Design zu bezahlen, hat zugenommen und wird weiter steigen. Das attestieren vor allem Händler aus den Bereichen Buying Groups sowie der Möbelhandel.

Gorenje und Design

In der Wahrnehmung als designorientiertes Unternehmen erhält Gorenje insbesondere im Vertriebskanal der Küchenspezialisten gute Wertungen, die das Ergebnis der Befragung vom Jahr 2007 noch übertreffen und die strategische Zielsetzung bestätigen, sich bis 2010 als Unternehmen mit der höchsten Designorientierung zu etablieren.

Neue Herausforderungen für den Handel

Knapp die Hälfte der befragten Händler sieht die Notwendigkeit, sich den neuen Marktanforderungen zum Thema Design zu stellen. Folgende Maßnahmen werden vom Handel als besonders wichtig erachtet: Attraktivere Präsentation des Geräteangebots am P.O.S. und Berücksichtigung der stärkeren Gewichtung von Designtrends beim Produktkauf. Ausbau der bisher sehr stark auf Technik und Qualität fokussierten Beratungsleistung im Hinblick auf die gestiegene Designorientierung der Verbraucher.  Intensivierung von individuellen Schulungs- und Trainingsmöglichkeiten – der Verkäufer als Stilberater. Und nicht zuletzt die Einbindung von Designmotiven bei kooperativen Werbung des Handels.