Wärmepumpen vom Typ Wasser/Wasser gehören zu den effizientesten Energiesystemen zur Beheizung von Gebäuden. Die Wärme des Grundwassers ist eine sehr verlässliche und vor allem konstante Energiequelle, da dessen Temperatur zwischen +7° C und +13° C liegt. Die Wassertemperatur ist von der Entnahmestelle des Grundwassers abhängig. Das Verhältnis zwischen der eingesetzten und gewonnenen Energie (COP) ist bei den Systemen vom Typ Wasser/Wasser im Durchschnitt sehr günstig, auch mehr als 5, gemessen in einem Jahr.
Eine der Schlüsselkomponenten ist der spezielle Spiral-Wärmetauscher aus rostfreiem Stahl, der langfristig den besten Schutz vor Korrosion und Ablagerungen an den Innenwänden gewährleistet. Für die Implementierung der Wärmepumpe AQUAGOR in das System sind zwei Bohrungen in das Erdreich auszuführen, die erste zum Pumpen des Grundwassers und die zweite zur Rückführung des Wassers in das Grundwasser. Dem aus der Bohrung geförderten Wasser wird in der Wärmepumpe ein Teil der Energie entnommen; dieses wird dann um 2° C bis 4° C kühler in das Erdreich zurückgepumpt, wobei es zu keinerlei chemischen Änderungen des Wassers kommt. Vor dem Einsatz des Grundwassers als primäre Quelle der Wärmeenergie ist ein Pumpversuch auszuführen, mit welchem die Wassermenge und seine Qualität geprüft werden. Für Grundwasser mit Temperaturen unter 12° C ist keine Analyse notwendig. Zur Förderung des Grundwassers ist eine Genehmigung des Wasserwerkes einzuholen.
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Passives Kühlen
Mit dem Heizsystem mit der Wärmepumpe AQUAGOR kann mit geringen Änderungen auch passives Kühlen ermöglicht werden. Dabei wird zum Kühlen die relativ niedrige Temperatur des Grundwassers genutzt. In diesem Fall ist die Wärmepumpe nicht in Betrieb, was einen minimalen Energieverbrauch zum Kühlen erfordert und damit auch, im Vergleich zum klassischen Kühlen, eine wesentlich niedrigere Rechnung für die elektrische Energie.
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