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Der Gorenje Ratgeber
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Der große Gaskochfeld-Ratgeber

Vor allem Profiköche schwören auf das Kochen mit Gas. Doch nicht nur in der Profiküche ist das Kochfeld zu finden – auch in privaten Haushalten sorgt es für Begeisterung. Sie spielen schon seit längerer Zeit mit dem Gedanken, sich ein Gaskochfeld anzuschaffen? Worauf also noch warten? In unserem Gaskochfeld-Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen.

Inhaltsverzeichnis


Gaskochfelder: damals und heute

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Mit Gas zu kochen, hat eine lange Tradition. Bereits im 19. Jahrhundert wurden mithilfe von Gas Gerichte zubereitet. Zu dieser Zeit war an elektrisch betriebene Kochstellen noch gar nicht zu denken. Die heutigen Gaskochfelder haben mit den Kochstellen vergangener Tage allerdings nichts mehr gemein. Sie teilen sich lediglich den Namen. Heutzutage stehen Gaskochfelder für eine schnelle und energiesparendeArt und Weise, um zu kochen. Sie wurden im Laufe der Jahre modernisiert, verbessert und an die aktuellen Sicherheitsvorkehrungen angepasst. Dadurch erfüllen sie auch die höchsten Ansprüche in der Küche: Sie sind extrem schnell,präzise und vielseitig!


Gaskochfelder: Vor- und Nachteile auf einen Blick

Gaskochfelder begeistern mit einer Vielzahl an Vorzügen. Doch wie fast alles im Leben hat die Medaille auch eine Kehrseite. Im Folgenden erfahren Sie, welche Argumente für ein Gaskochfeld sprechen und welche Kritikpunkte Sie vor dem Kauf berücksichtigen sollten.

Vorteile Nachteile
· präzise und stufenlose Steuerung der Hitzezufuhr · Kochen mit offener Flamme birgt ein erhöhtes Verbrennungsrisiko
· Hitze wird schnell erzeugt oder abgeschaltet, dadurch brennt das Essen nachträglich nicht an · Gasanschluss oder Gasflaschen werden benötigt
· nur schwache Restwärme nach dem Ausschalten · aufwendigere Reinigung (aufgrund der Kochträger)
· extrem kurze Reaktionszeit bei Temperaturänderungen · Kochtopf-Griffe können schnell heiß werden
· günstig in der Anschaffung · für die Installation wird ein fachkundiger Handwerker benötigt
· effiziente Kochleistung sorgt für geringen Energieverbrauch · regelmäßige Wartung der Gasleitungen erforderlich
· blickt auf eine lange Tradition zurück · gute Luftzirkulation notwendig
· versprüht nostalgischen Charme
· Verwendung von herkömmlichem Kochgeschirr

Die Funktionsweise eines Gaskochfeldes einfach erklärt

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Wie der Name des Gorenje-Gaskochfeldes bereits erahnen lässt, wird die benötigte Hitze mithilfe von Gas erzeugt. Das Gas kommt aus der Gasleitungoder einer Gasflasche. Die Brenner sind im Inneren mit einer Zündkerze ausgestattet. Durch das Öffnen des Gasventils und anschließendem Zünden des ausströmenden Gases ist die gewünschte Temperatur in Windeseile da – eine lange Wartezeit entfällt dementsprechend. Erlischt die Flamme, ist auch die Hitze sofort weg. Die meisten modernen Gaskochfelder sind mit einem automatischen Anzünder ausgestattet. Es gibt allerdings auch Modelle, die manuell über einen Drehregler bedient werden. Je höher der Regler, desto mehr Gas wird verbrannt und desto höher wird auch die Flamme.

 

Welche Arten von Gaskochfeldern gibt es?

Gaskochfelder gibt es in verschiedenen Ausführungen. In unserem Gaskochfeld-Ratgeber stellen wir Ihnen drei Typen näher vor:

• autarkes Gaskochfeld

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Autarke Kochfelder können unabhängig von einem Ofen installiert und betrieben werden. Der Vorteil dabei: Sie können das Kochfeld flexibel in Ihre Arbeitsplatte integrieren. Dadurch ergibt sich ein großer Gestaltungsspielraum für Sie. Die Bedienelemente befinden sich auf der Geräteoberfläche. Im Vergleich zu einem Kombi-Paket aus Elektroherd und Gaskochfeld sind die Anschaffungskosten eines autarken Modells etwas höher. Zudem benötigen Sie zwei Anschlüsse.

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• herdgebundenes Gaskochfeld

Bei einem herdgebundenen Gaskochfeld erfolgt die Bedienung über den Gorenje-Standherd oder Einbauherd, da Kochfeld und Herd eine feste Einheit bilden. Das kompakte Duo bietet zwar keine individuellen Gestaltungsmöglichkeiten, ist aber kostengünstiger als der unabhängige Vorgänger.


• Domino-Gaskochfeld

Bei einem Domino-Gaskochfeld handelt es sich ebenfalls um ein autarkes Kochfeld. Unterschied hier: Es ist sehr schmal und bietet somit Platz für ein weiteres Kochfeld. Wer sich also nicht auf eine bestimmte Energiequelle festlegen möchte, greift zur Domino-Variante. Statt vier oder fünf Heizelementen sind nur zwei hintereinandergeschaltet. Sie sollten bedenken, dass verschiedene Anschlüsse notwendig und Sie für eine harmonische Optik von einem Hersteller abhängig sind.

Außerdem gibt es Gaskochfelder unter Glas und mit einem Wokbrenner.

Kochen mit Gas – ist das sicher?

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Da Sie in diesem Fall mit einem leicht entzündlichen Brennstoff kochen, ist die Frage nach der Sicherheit natürlich berechtigt. Viele schrecken vor der Nutzung eines Gaskochfeldes zurück, da Gas den Ruf hat, gefährlich zu sein. Doch wir können Sie beruhigen: Ein gasbetriebenes Kochfeld ist nicht riskanter als andere Kochfeld-Arten.

Hersteller statten ihre Gaskochfelder mit verschiedenen Sicherheitsmechanismen aus, um deren Handhabung so sicher wie möglich zu gestalten. Moderne Gaskochfelder mit elektronischer und thermoelektrischer Zündsicherung verfügen über ein System zur Flammenüberwachung. Geht beispielsweise die Brennerflamme aus, blockiert ein Thermoelement die Gaszufuhr und ein Ausströmen von Gas wird verhindert. Außerdem gibt es die sogenannte Sicherheitsausschaltungsfunktion, die bei ungewöhnlich langem Betrieb die Flamme einfach stoppt. Für einen Haushalt mit kleinen Kindern ist die Kindersicherung von großem Nutzen. Diese verhindert, dass Ihr Nachwuchs zum Feuerteufel werden kann.


So reinigen Sie ein Gaskochfeld richtig

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Der Reinigungsaufwand bei einem Gaskochfeld ist größer als bei anderen Kochfeld-Arten. Grund dafür: Eine mit Gas betriebene Kochstelle hat keine ebene Oberfläche. Mit diesen Tipps gelingt die Reinigung jedoch im Handumdrehen:

  • Da sich Schmutz vor allem in den Kanten und Ecken der Brenner absetzt, sollten Sie diese regelmäßig mit einem feuchten Lappen säubern. Andernfalls können die Gasdüsen verstopfen.
  • Die Reinigung des Kochfeldes richtet sich hauptsächlich nach dem Material der Oberfläche. Gaskochfelder können eine Oberfläche aus Edelstahl oder Glaskeramik besitzen. Während Sie hartnäckige Verkrustungen auf einer Edelstahl-Fläche nur mit einem weichen Lappen behandeln sollten, können Sie für ein Glaskeramik-Gaskochfeld einen Schaber verwenden.
  • Verzichten Sie auf scharfe Reiniger wie Scheuermittel. Diese hinterlassen unschöne Kratzer in der Oberfläche.
  • Viele Topfträger können mittlerweile auch in der Spülmaschine gereinigt werden. Falls dem nicht so ist, nutzen Sie ein fettlösendes Reinigungsmittel und eine Bürste.